Dennoch, am Anfang braucht man für den gesamten Prozess einen Startpunkt. Der Informatiker muss sich bewusst machen, dass die zu lösende Aufgabe ein verteiltes System repräsentiert. Für eine erste Einschätzung der Situation, ob das Themengebiet der verteilten Systeme zum Tragen kommt, genügt aber ein kleiner Schritt. Dieser Schritt umfasst die Prüfung einer wesentlichen Eigenschaft, die alle Definitionen miteinander verbindet. Kurz gesprochen ist der gemeinsame Nenner das \enquote{nicht-vorhanden-sein} eines gemeinsamen (Arbeits-)Speichers. Wird kein gemeinsamer Speicher genutzt, um sich zu koordinieren, ist die Umsetzung eines verteilten Systems sehr wahrscheinlich und der Startpunkt gegeben, um die Anforderungen an das System und damit die genutzte Definition entsprechend zu verfeinern.
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